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| Das Wien Gustav Klimts die Belle Epoque um die Jahrhundertwende steht für eine der faszinierendsten Epochen der Kunst und Kulturgeschichte. In dieser damals mit zwei Millionen Einwohnern viertgrößten Stadt Europas blüht die Kultur wie nirgendwo sonst. Zerrissen zwischen Realität und Illusion, Tradition und Moderne entwickeln Künstler und Intellektuelle eine enorme Schöpferkraft. | |
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Die
Stadt ist ein >>Laboratorium der Apokalypse<<, eine letzte
Blüte, ein letztes Aufbegehren vor dem Verfall. Namen wie Sigmund
Freud, Otto Wagner, Gustav Mahler und Arnold Schönberg stehen dafür
ein. Das Bürgertum als herrschende gesellschaftliche Schicht wirkt
wie ein Katalysator für diese kulturelle Blüte berüchtigt
für seinen Hang zum Pomp, seine prächtigen Bankette, seine krankhafte
Vergnügungssucht. |
| Den Betrachter fasziniert, die Sinnlichkeit seiner Zeichnung, die kaleidoskopartige Anlage seiner Werke, die Schönheit der Ornamentik und der Riz, die Gehimnisse seiner Bilder zu entziffern. | |
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Einleitung zum Buch "Gustav Klimt" Taschen Verlag |
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